Zingel 2030

Obwohl die Abbaureserven im aktuellen Steinbruch noch für eine Betriebsdauer von rund 15 Jahren ausreichen, beschäftigen wir uns aufgrund der erwartet langen Bewilligungsdauer bereits mit der längerfristigen Weiterführung des Steinbruches Zingel.

 

Diese langfristige Planung basiert einerseits auf dem unternehmerischen Entscheid der KIBAG, den Steinbruch Zingel auch künftig als traditionsreiches Unternehmen im Talkessel von Schwyz weiterbetreiben zu wollen. Wir möchten damit der regionalen Bauwirtschaft und den SBB auch langfristig als kompetenter Partner zur Verfügung stehen und gleichzeitig auch die wichtigen Arbeitsplätze in der Region sichern und erhalten.

 

Erfreulicherweise sind wir mit unserer Absicht sowohl bei der Oberallmeindkorporation Schwyz (Grundeigentümerin) als auch bei Vertretern von Behörden und Umweltschutzorganisationen auf zustimmendes Interesse gestossen. Für uns ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Bemühungen um einen möglichst landschafts- und naturschonenden Abbau im Steinbruch Zingel.

Alter Steinbruch ZingelAktueller AbbauperimeterVorgesehene Erweiterung Zingel 2030

Die vorgesehene Erweiterung „Zingel 2030“ umfasst eine Fläche von ca. 12 ha. Sie entspricht damit ungefähr der Grösse des aktuellen Steinbruches.

Zum Zeitpunkt der Inangriffnahme der Arbeiten im neuen Abbaugebiet werden die Auffüll- und Rekultivierungsarbeiten im alten Steinbruch bereits abgeschlossen sein.

Genereller Terminplan

Die Erweiterung eines Steinbruchs ist bezogen auf die Bewilligungsverfahren ein komplexes und kompliziertes Projekt, in das neben den Behörden auch die Stimmberechtigten miteinbezogen werden.

 

Aufgrund von Erfahrungen aus der letzten Erweiterung erwarten wir die Volksabstimmung zur erforderlichen Nutzungsplanänderung im Zeitraum 2022 – 2024. Bei einem positiven Entscheid der Stimmberechtigten folgt darauf die Erteilung der Baubewilligung.

 

Ungefähr zwei Jahre später werden wir im neuen Perimeter „Zingel 2030“ mit dem Abbau beginnen können.